Post von der Polizei

Nach der Abrissparty am 8. Februar im Flachbau 17 kam es, nachdem die meisten Gäste schon gegangen waren, noch zu einem groß angelegten Polizeieinsatz. Dabei wurden die Personalien der Anwesenden festgestellt und diese fotografiert. Alle Betroffenen bekamen nun Post von der Polizei und werden pauschal des Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung beschuldigt. Die Möglichkeit, dass die betroffenen Personen nur zufällig oder aufgrund der Party vor Ort waren und nicht um Straftaten zu begehen, wird von der Polizei gar nicht in Betracht gezogen. Aufgrund der Möglichkeit sich selbst und andere zu belasten oder auch nur weiteren ungerechtfertigten Ermittlungsmaßnahmen der Polizei Vorschub zu leisten raten wir allen betroffenen dringend davon ab sich gegenüber der Polizei oder der Staatsanwaltschaft zu äußern. Betroffene können sich, möglichst verschlüsselt (siehe hier), an die Adresse abrissparty@arcor.de wenden.

Bundeswehr an der TU Dresden

Uns erreichte gerade folgende Mail:

An der TU Dresden findet am 29. und 30 April eine Messe für Studierende statt, auf der sich verschiedene Unternehmen als potenzielle Arbeitgeber präsentieren. Bei so einen Anlass wird natürlich Lohnarbeit nach Kräften verherrlicht. Um den völlig amoralischen Charakter dieser Veranstaltung noch zu unterstreichen, haben die Veranstalter namhafte Rüstungsunternehmen (carl-zeiss, diehl usw.), Umweltzerstörer (Vattenfall) und sogar die Bundeswehr eingeladen. So eine Veranstaltung sollte an der TU Dresden wenn möglich nicht stattfinden, oder aber zumindest gestört und kritisch begleitet werden.

Dazu laden wir alle Menschen die sich gern dahingehend engagieren würden zu einen Treffen am Freitag, den 12.04.2013, 18:00 Uhr in die Robert-Matzke-Straße 16 ein.

Eure Neigungsgruppe Bonding

p.s. bittet verteilt den Aufruf über eure Verteiler weiter und erzählt es euren Freunden und Haustieren.
p.p.s Rückfragen an sebastian.erlinger@arcor.de

The Future is Unwritten

Die Gruppe der Studierenden des Pot81 organisiert sich gerade neu. (mehr…)

R:ausflug für Freiräume

Gestern haben wir bei schönsten Sonnenschein zusammen mit Anderen eine Radtour durch Dresden gemacht. Dabei wurden verschiedene Freiraumprojekte besucht unter anderen der Kok16. Vor der Ruine des Kok16 wurde ein Rede gehalten (siehe unten) um die Radfahrer und die Anwohner über die Situation zu informieren. Leider zeigte sich die Polizei, trotz der, zumindest bei uns, sehr guten Stimmung sehr unsportlich, hielt unseren Lautsprecher-LKW ohne Begründung für 2 Stunden fest und versuchte die anderen Lautsprecherfahrräder zu sabotieren. Dieses repressive und demokratiefeindliche Verhalten war leider noch nicht der Tiefpunkt des polizeilichen Handelns an diesen Tag. Auf dem Weg vom Kok16 in die Neustadt wurde eine Radfahrergruppe während der Fahrt über die Prager Straße von Polizisten angegriffen. Zum entsetzen der anwesenden Passanten spielte sich eine regelrechte Jagt auf Fahrradfahrer ab, bei der eine Person durch die Polizei schwer verletzt wurde (siehe PM unten). Abseits der politisch motivierten Versuche der Polizei alles zu zerstören was nicht in das sächsische Einheitsschwarz passt, war es trotzdem ein schöner Tag. Die gemeinsame Fahrt durch die Stadt hat uns viel Spaß gemacht, neue Bekanntschaften ermöglicht und viele Möglichkeiten eröffnet mit den Dresdenern ins Gespräch über die derzeitige Situation zu kommen. Wir haben Lust das nochmal zu machen, wenn es wärmer ist und mit noch viel mehr Menschen.
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Bagger

Was ist schon ein bisschen Sachbeschädigung, im Gegensatz zum selektiven Rückbau und Abriss eines ganzen Gebäudes?

Und minderjährige Obdachlose bei Minusgraden auf die Straße setzen (Link) finden wir auch nicht toll. Aber der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten und so können sich jetzt alle glücklich schätzen, dass in der Bayreuther Straße 40 eine grüne Wiese entsteht und alle Menschen wieder ruhig der Rente entgegen schlafen können.

Ende der Besetzung

Die Besetzung des Kok16 durch die Gruppe „Studierende des Pot81″ endete
nach 8 Wochen gestern Abend mit einen Konzert. Die Gruppe brachte mit einer Abrissparty ihre angestaute Wut gegen die Universitätsleitung und dem SIB zum Ausdruck, die in der Zeit der Besetzung nicht auf die Gesprächsangebote der Gruppe eingegangen sind.

Abriss

Auch wenn sich nach 8 Wochen voller Spiel, Spaß und Spannung gewisse
Ermüdungserscheinungen gezeigt haben, hätten wir den Kok16 gerne weiter
als Freiraum erhalten. Unseren Willen nach sollte langfristiger geplant,
mehr Klasse statt Masse geboten und ein nachhaltiger Umgang mit unseren
Kraftreserven angestrebt werden. Das wir die Besetzung des Kok16 jetzt
trotzdem beenden ist internen Konflikten geschuldet. Leider sind einige
Menschen mit gemeinsamen Ressourcen nicht so umgegangen, wie wir uns das
wünschen. Der Versuch eine Einigung zu erreichen ist gescheitert.
Mitglieder unsere Gruppe und die Gruppe als ganzes sind belogen,
angepöbelt und bedroht worden. Wir haben keine Lust mehr das Projekt
Kok16 gegen diesen Widerstand weiterzuführen, der uns viel nachhaltiger
die Kraft und Aktionsfähigkeit raubt, als es die Schikanen der
Universität vermochten.

Wir versuchen im Moment die materiellen Ressourcen des Kok16 zu sichern
und werden uns in Zukunft auch neue Projekte anstoßen.

Abriss2

Zimmer frei

So wir haben endlich unsere RUHE. Die ganze Baracke für uns :-)

Wer noch größeres will: Die Nachbarbaracke will auch gerne belebt werden.

Weitere Infos findet ihr unter:
Zimmer frei

Qualen zur Eröffung des ersten Exzellenzclusters

Einen winzigen Teil unserer Aufmerksamkeit widmeten wir heute der feierlichen Eröffnung des Exzellenzclusters im Bereich Elektrotechnik. Zu Kavier, Sekt und Gestammel in gebrochenem Englisch war die universitäre und politische Prominenz Dresdens geladen. Ein grausiges Schauspiel bot sich unseren Augen und Ohren. Dutzende uniformierte, seelenlose Opfer der Ökonomisierung unserer Universität strömten fremdgesteuert wie Super Mario auf der Jagd nach Goldmünzen in den Barkhausenbau. Dort rotteten sie sich an kleinen Stehtischchen zusammen und nahmen vorbereitete Nahrung auf um schließlich im Hörsaal des Barkhausenbaus durch Lobbyisten der Lokal- und Bildungspolitik eingelullt zu werden. Vorwand des ganzen Spektakels war die Aufnahme der TU Dresden in die Riege der Eliteuniversitäten der mit einem Akt der Selbstbeweihräucherung besiegelt wurde. Ein anonymer Informant hat uns folgende Dokumente zugespielt:



Eine Theatervorstellung die Ihresgleichen sucht.

Lichtspiele, die Zweite!

Und eine neue Rund Lichtspiele, die Zweite!

Lichtspiel3

Lasst die Lichtspiele beginnen

Zum Start der neuen Woche, gibt’s ein fettes Kinoprogramm :-)
Also aufgepasst:
Lichtspiel3