Archiv für Februar 2013

Qualen zur Eröffung des ersten Exzellenzclusters

Einen winzigen Teil unserer Aufmerksamkeit widmeten wir heute der feierlichen Eröffnung des Exzellenzclusters im Bereich Elektrotechnik. Zu Kavier, Sekt und Gestammel in gebrochenem Englisch war die universitäre und politische Prominenz Dresdens geladen. Ein grausiges Schauspiel bot sich unseren Augen und Ohren. Dutzende uniformierte, seelenlose Opfer der Ökonomisierung unserer Universität strömten fremdgesteuert wie Super Mario auf der Jagd nach Goldmünzen in den Barkhausenbau. Dort rotteten sie sich an kleinen Stehtischchen zusammen und nahmen vorbereitete Nahrung auf um schließlich im Hörsaal des Barkhausenbaus durch Lobbyisten der Lokal- und Bildungspolitik eingelullt zu werden. Vorwand des ganzen Spektakels war die Aufnahme der TU Dresden in die Riege der Eliteuniversitäten der mit einem Akt der Selbstbeweihräucherung besiegelt wurde. Ein anonymer Informant hat uns folgende Dokumente zugespielt:



Eine Theatervorstellung die Ihresgleichen sucht.

Lichtspiele, die Zweite!

Und eine neue Rund Lichtspiele, die Zweite!

Lichtspiel3

Lasst die Lichtspiele beginnen

Zum Start der neuen Woche, gibt’s ein fettes Kinoprogramm :-)
Also aufgepasst:
Lichtspiel3

Märchenstunde

Es war einmal frühmorgens in einer Baracke hinter dem Hügel auf dem Universitätsgelände. Die Sonne war schon aufgegangen, aber die Menschen in der Baracke schliefen noch tief und fest. Das hatten sie auch verdient, denn Sonntag war in dieser Gegend der härteste und längste Arbeitstag in der Woche. An Sonntagen gab es ganz viele spannende Plena, bei denen alle das sagen durften, was sie schon immer mal sagen wollten. Deswegen dauerte solch ein Konzil ziemlich lange, meist bis der Wein leer war, was schon öfters bis in die frühen Morgenstunden gedauert hat.
Doch nicht immer war es so friedlich in der Baracke hinter dem Hügel. An diesem frühen Montag morgen kamen fremde Hexenmeister in die gemütlich schlummernde Baracke. Mit viel gerumpel und gepumpel verzauberten sie die Hoftür, welche sich in lebendige Müllsäcke verwandelte und zum Glück in den Brunnen hüpfte. Das hatten die Hexenmeister nicht beabsichtigt und dadurch den Zorn der Drewag-Wassernixen auf sich gezogen. Diese Wassernixen waren etwas ganz besonderes, denn wie auch die Hexenmeister waren es Wesen, welche schon früh am Morgen gerne zu Besuch in die Baracke kamen.
Nachdem die Hexenmeister sich nun krachend den Weg in die Baracke gebahnt hatten, fielen sie über die ersten schlafenden Elben her. Mit einer gigantischen Apparatur, welche ein Abbild der Realität auf einem Stück Pergament bannen konnte, schossen sie mit Blitzen um sich. Voller Schreck wurden die Elben aus ihrem Schlummerschlaf geweckt. Die Elben wollten den Grund des Überfalls wissen, aber die Hexenmeister blieben still. Nach dem sie alle Elben aus dem Traum gerissen hatten, zogen die Hexenmeister mit schallenden Gelächter auf einer schwarzen Wolke zu den Donnerbergen.

und die Moral von der Geschicht:
Furz dem Hexenmeister ins Gesicht!

Plakat und Forderungen

Forderungen des KOK16

  • Freiraum für kritische Bildung
  • Umsetzung des bildungspolitischen Programms des Pot81
  • Die sächsische Staatsregierung und der Rektor der TU Dresden sollen
    sich mit unseren Zielen solidarisieren – im Hasenkostüm

Plakat_Stinke