Märchenstunde

Es war einmal frühmorgens in einer Baracke hinter dem Hügel auf dem Universitätsgelände. Die Sonne war schon aufgegangen, aber die Menschen in der Baracke schliefen noch tief und fest. Das hatten sie auch verdient, denn Sonntag war in dieser Gegend der härteste und längste Arbeitstag in der Woche. An Sonntagen gab es ganz viele spannende Plena, bei denen alle das sagen durften, was sie schon immer mal sagen wollten. Deswegen dauerte solch ein Konzil ziemlich lange, meist bis der Wein leer war, was schon öfters bis in die frühen Morgenstunden gedauert hat.
Doch nicht immer war es so friedlich in der Baracke hinter dem Hügel. An diesem frühen Montag morgen kamen fremde Hexenmeister in die gemütlich schlummernde Baracke. Mit viel gerumpel und gepumpel verzauberten sie die Hoftür, welche sich in lebendige Müllsäcke verwandelte und zum Glück in den Brunnen hüpfte. Das hatten die Hexenmeister nicht beabsichtigt und dadurch den Zorn der Drewag-Wassernixen auf sich gezogen. Diese Wassernixen waren etwas ganz besonderes, denn wie auch die Hexenmeister waren es Wesen, welche schon früh am Morgen gerne zu Besuch in die Baracke kamen.
Nachdem die Hexenmeister sich nun krachend den Weg in die Baracke gebahnt hatten, fielen sie über die ersten schlafenden Elben her. Mit einer gigantischen Apparatur, welche ein Abbild der Realität auf einem Stück Pergament bannen konnte, schossen sie mit Blitzen um sich. Voller Schreck wurden die Elben aus ihrem Schlummerschlaf geweckt. Die Elben wollten den Grund des Überfalls wissen, aber die Hexenmeister blieben still. Nach dem sie alle Elben aus dem Traum gerissen hatten, zogen die Hexenmeister mit schallenden Gelächter auf einer schwarzen Wolke zu den Donnerbergen.

und die Moral von der Geschicht:
Furz dem Hexenmeister ins Gesicht!

Plakat und Forderungen

Forderungen des KOK16

  • Freiraum für kritische Bildung
  • Umsetzung des bildungspolitischen Programms des Pot81
  • Die sächsische Staatsregierung und der Rektor der TU Dresden sollen
    sich mit unseren Zielen solidarisieren – im Hasenkostüm

Plakat_Stinke

Setzen, sechs!

Das böse SIB hat nette Menschen mit wenig gefestigtem Klassenstandpunkt geschickt um dem KOK, die Wasseruhr zu klauen . Alles mit der Begründung des Frostschutzes. Was haben wir in der Wasserleitung zwischen der Baracke und Hausanschluss gefunden? Jenau, Tonnen an Wasser. Da habt ihr wohl das wichtigste vergessen! Wasser ablassen!
Setzen, sechs!
btw: Wasser ablassen geht hier nur noch im Garten!

Gestern nettes Kaffee trinken im Stura. Rektor war auch dabei, haben ihn erst gar nicht erkannt.

Das Argument mit dem Brandschutz, auch genannt das „Spiel mit dem Feuer“. Ihr habt das Wasser und den Strom abstellen lassen. Für den Brandschutz ist das aber nicht förderlich, jetzt stehn hier Öllampen und Kerzen. Romantisch aber, das ist voll scheiße, zum Glück gibt’s ungeTÜVte Feuerlöscher.

Das Amt mit dem netten Namen Liegenschaftsamt, Dezernat 4, hat uns den Strom abstellen lassen. Warum sollte mensch meinen? Genau wegen dem Brandschutz. Der Grund des mangelnden Brandschutzes waren die alten Elektroöfen, welche aber schon seit November 2012 vom Netz abgeklemmt sind. Also was nun? Na lieber Rektor, wenigstens einer der weiß warum hier der Strom abgeklemmt ist, damit wir aufgeben.
Btw: Der Brandschutz: In der Nachbar-Baracke(baugleich, genauso brandgefährlich) gibts Strom und die Außenbeleuchtung erhellt die dunkele Nacht.
Setzen, sechs.

Unsere Forderungen:

-sofortiges Anstellen von Wasser und Strom
durch Techniker_innen im Hasenkostüm!
-Schlüsselgewalt über die Baracke!
-Übernahme der Kosten der neuen Öfen,
sowie der Abnahme, von Seiten der Dezernat 4

Wir können auch Ton Steine Scherben Style!

Ja, liebe Universitätsleitung, nicht nur auf fernen Kontinenten verschärft sich der Zugang zu Frischwasser dramatisch. Unsere Wasserstelle ist seit Freitag ausgetrocknet worden, in den Leitungen nur trockener Staub. Die Erderwärmung ist auch hier im Gange oder waren es doch die Drewag-Wichtel. Deutet viel darauf hin, vorallen weil ein Stück Wasserrohrzuleitung samt Wasseruhr fehlt.

Was ist denn da los bei euch? Am Abend vorher wart ihr ganz lieb. Obwohl wir mit dem Rektor reden wollten, haben wir uns auch benommen, nicht wie zum Beispiel der hier, uns mit der Frau Odenbach und Herr Denk abgegeben. Und dann so was…unfassbar! Unsere Ratten tanzen schon auf den schmutzigen Klodeckeln und die Punker lauern hinterm Spülkasten mit gewetzten Messern. Alles so ein bischen Steinzeitstimmung.

Unser Geschirr wollte trotzdem gewaschen werden, hat sich wehemmend beschwert. Alles easy, dachten wir, haben’s eingepackt und sind zum Rektorat maschiert. Schade ihr hattet am Freitag schon um 16:00 Schicht im Schacht, also in der Villa. Die armen Menschen, die das Geschirr geschleppt haben, mussten in den Barkhausenbau ausweichen, aber mit Erfolg: Sauberes Geschirr macht schon was her :-)
Also an sie, lieber Herr Rektor, am Montag haben wir bitte wieder einen Wasseranschluss, sonst kommen neben den Punker zum duschen, auch das Geschirr in ihre magnifienzente Toilette. Wir lehnen jegliche Verantwortung für weitere schmutzige Teller ab. Zudem wir verhandeln nicht mit Tellerwäschern.
Gruß ihr KOK16

Lernzimmer! Prüfungszeit ahoi!

Seit neuen heißt es Expansion im Flachbau 40. Nach weiteren Stunden Arbeit an Fensterrahmen und -Scheiben, Ofen setzen, anheizen und Zimmer einrichten, ist es nun soweit: Das Lern-und Arbeitszimmer steht.



Gerne könnt ihr vorbei kommen um hier euch gemütlich bei Ofenromantik auf euere Prüfungen vorzubereiten. Lässig im Sessel lernen, ist deutlich cooler als abgehetzt im Großraumbüro-Slub-Style.

Jubiläum: 14 Tage Besetzt!

Hey ihr da draußen,
zuerst mal dickes Sorry, das wir vergessen haben unseren Blog zu pflegen. Geht aber auch schwer ohne Internet und Strom. Dank toller Akkulaufzeiten und Aldi-Talkstick kriegt ihr jetzt aber die heißen News.

Zum Jubiläum haben wir heute Mittag den dritten Ofen in Betrieb genommen, somit sind drei Räume beheizt und neben der Küche, ein Lernraum (aka FAU Büro) und der Konzertsaal auch bei kalten Jahreszeiten benutzbar.
Zudem hat sich heute das Dezernat 4 der TU Dresden gemeldet. Sie finden diese brandheiße Angelegenheit nicht witzig und haben uns mittgeteilt, dass wir den Ofen (hihi, warum nur einer? ) sofort stilllegen sollen. Wir sind dem sofort nachgekommen und haben in der Küche einen neuen Ofen installiert. Das geht steil, da der Ofen sowieso scheiße war. Jedes mal so ’ne Stichflamme oben aus dem Deckel… voll krass, yolo. :-)

Zur Feier des Tages kam heute Lothar Lange und las bei Kerzenschein (ja liebe Uni, der Strom fehlt immer noch, alda) von Georg Büschner „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“.

Unser nettes Wochenend-Programm steht mittlerweile:
Freitag//20:00// Gaffa Ghandi //Stonerrock//DD
Samstag//20:00// SpieleAbend//bringt euren heißen Spiele-Scheiß mit

Für weitere Infos unsere Webseite oder auf Twitter.

Wir haben euch lieb! Ihr uns auch hoffentlich. :-)

PS: Was wir in Wirklichkeit tun. :-)

Diskussion zur Exzellenz-Initiative an der TU Dresden blüht auf

Nach einem sehr einseitigen und unterschlagenden Artikel der CAZ (Ausgabe 129, Seite 12) zu einer Vorstellungsveranstaltung des Rektors der TU Dresden zur Exzellenz-Initiative arbeiten Studierende des KOK16 derzeit an einem Leserbrief. Viele Fakten um die Bewerbung der TU werden nicht richtig kommuniziert (siehe Umfrageergebnisse) oder werden als belanglos abgetan. Gerade das „was ist danach“ wird unzureichend beleuchtet. Die Gelder kommen bei einer geglückten Bewerbung nicht in dem Maße der Lehre zu Gute, wie es sinnvoll für die Universität wäre. Weitere Informationen gibt es im KOK Wiki. Da der Rektor selbst eine Verbesserung der Kommunikation als dringlich bekennt, ist zu beobachten, in welcher Form die Hochschulleitung die Studierenden und _deren Ziele_ (jetzt noch) besser einbeziehen kann.

Prüfungsvorbereitung

Den KOK16 nutzen, um sich auf Prüfungen vorzubereiten. Einfach in den Terminplan eintragen wann Seminarräume mit Tafel oder die Schreibtischecken benötigt werden.

Angenehme Arbeitszeit!

studieren und pausieren

Der KOK16 bietet auch die Möglichkeit in angenehmen Umfeld der eigenen studentischen Aufgaben nachzukommen. Dafür stehen Tische, Stühle, Strom und WLAN zur Verfügung. Pausen und freie Zeiten können genutzt werden, um sich studentischen Interessen zu widmen, über Gremienarbeit zu sprechen und Projekte zu organisieren. Die AG Wiki steht bei technischen Fragen jederzeit zur Verfügung.

Freiräume erschaffen, Freiräume gestalten…

Wir wollen einen Freiraum. Einen, der nicht übermorgen geräumt wird. Wir wollen uns selber bilden, weiter denken, weiterleben können und dafür brauchen wir einen Platz. Einen, der uns und niemandem gehört. Einen, an dem Freiheit ausgehalten werden kann.

Wie können wir uns diesen Platz holen? Wie wollen wir ihn gestalten? Wollen wir uns organisieren? Was möchten wir im solch einem Raum verwirklichen? Wie gehen wir mit Herrschaft um? Was bedeutet Offenheit für uns?


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Gespräch | Diskussion
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Dienstag, 1. Juni 2010 um 20:00
auf dem Open Campus
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Und es geht weiter, es gibt ein meer an Ideen. Es gab den POT81…. und es wird weitere Räume geben. Keine Lust mehr zu warten, bis wir im Vorhinein hinausgeworfen sind….von wem eigentlich?